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smama Mobile Day 2/18

2. Oktober 2018

Am kommenden smama Mobile Day 2/18 vom  2. Oktober 2018 im GDI in Rüschlikon erwartet Sie wiederum ein Mix an spannenden Referaten zu topaktuellen Mobile-Themen.

Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket! Der Event ist für smama-Mitglieder und ihre Gäste kostenlos, ansonsten kostet ein Ticket 250 CHF.

Hier gehts zur Anmeldung.

 

PROGRAMM

10.30 Uhr – Eintreffen der Gäste, Kaffee & Gipfeli

11.00 Uhr – Tobias Wirth/Fritz Reust, Präsident/Event Manager smama: Einführung

11.10 Uhr – Prof. Dr. Oliver Bendel, Professor FHNW, Dozent für Wirtschaftsinformatik, «In der Hand des Handys: Betrachtungen aus ethischer Sicht»

11.35 Uhr – Samuel Müller, Gründer und Partner von Scandit, «The IoT-based Future of Mobile Barcode Scanning»

12.00 Uhr – Karin Frick, Senior Researcher GDI, «Mobile Shopping der Zukunft»

12.30 Uhr – Stehlunch / Networking

13.30 Uhr – Dr. Jana Hofmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Uni Erfurt, «Medienstress durch Smartphones?»

14.00 Uhr – Tobias Wirth, Head Digital Business bei der Aduno Gruppe & Präsident smama, «Die Mobile-Only-Banken kommen»

14.30 Uhr – Kaffepause / Networking

15.00 Uhr – Raoul Stöckle, Gründer und Partner von smide, «eBike Sharing mittels Mobile App»

15.30 Uhr – Walter Heutschi, ex-CEO Swisscom Mobile / Mr. Natel, «Rückblick»

ca. 16.00 Uhr – Ende der Veranstaltung

Programm als PDF

 

CV’S & ABSTRACTS

 

Prof. Dr. Oliver Bendel, Professor FHNW, Dozent für Wirtschaftsinformatik,

«In der Hand des Handys: Betrachtungen aus ethischer Sicht»

CV

Prof. Dr. Oliver Bendel hat Philosophie und Germanistik sowie Informationswissenschaft studiert und in der Wirtschaftsinformatik doktoriert. Er ist Experte in den Bereichen Wissensmanagement, Mobile Business, Informationsethik sowie Maschinenethik. Seine Forschung in der Maschinenethik wird weltweit mit großem Interesse aufgenommen und in den internationalen Medien behandelt. Seit 1998 sind über 300 Fachpublikationen entstanden, darunter verschiedene Bücher und Buchbeiträge sowie Artikel in Praktiker- und Fachzeitschriften. Weitere Informationen über www.oliverbendel.net.

Abstract

Als wir das Handy erstmals in der Hand hatten, noch bevor es zum Smartphone wurde, waren wir begeistert. Wir hatten es in der Hand, etwas Neues daraus zu machen, wir schrieben Handyromane und -haikus, schufen eine Welt aus QR-Codes, in der wir uns von Scan zu Scan bewegten. Heute hat das Handy uns in der Hand. Wir sind Smombies, die Augen stets auf das Display gerichtet. Wir twittern und liken von jedem Ort aus. Wir sehen Kinder in Museen und auf Bergen, die keinen Blick mehr für ihre Umwelt haben. Wir überwachen sie, wenn sie alleine unterwegs sind. Was sagt die Ethik zu dieser Entwicklung?

 

 

Samuel Müller, Gründer und Partner von Scandit

«The IoT-based Future of Mobile Barcode Scanning»

CV

Samuel Mueller is the CEO and co-founder of Scandit and is responsible for overall strategic direction, marketing, sales and business development.

Prior to Scandit, Samuel was a management consultant and project leader for multinational companies such as Swiss Airlines, Swiss Re and IBM as well as a corporate researcher at the renowned IBM Zurich Research Lab. While at IBM, Samuel was awarded an IBM Research Division Award and a total of three IBM Invention Achievement Awards. He has authored numerous patent applications and has published his research results in leading conferences and journals. Samuel holds a PhD from ETH Zurich and graduated summa cum laude with an MSc in Computer Science and an MA in Financial Economics, both from the University of Zurich, Switzerland.

Abstract/Take Aways

Takeway #1: The future of barcode scanning is IoT-based – commodity cameras/universal sensors will be in everything: including shopping carts, ceilings, delivery vehicles, as well as traditional “smart devices”. They will scan objects constantly – and they won’t just scan barcodes, they will also perform text & object recognition. We’ll explain the implications.

Takeway #2: Enterprises can start small. IoT-based barcode scanning and text and object recognition may be implemented in phases through the staged deployment of mixed technology. For example, today barcode scanning software featuring augmented reality can be integrated into native apps to improve workflows in countless business processes. We’ll show how to get started.

Takeway #3: The benefits that mobile computer vision offers will be combined with deep learning and machine learning to create a completely new approach to mobile applications and change the way enterprises and consumers interact with everyday objects. We will give you a glimpse into what’s next.

 

 

Karin Frick, Senior Researcher GDI

«Mobile Shopping der Zukunft»

CV

Karin Frick ist Leiterin Research und Mitglied der Geschäftsleitung. Die Ökonomin analysiert Trends und Gegentrends in Wirtschaft, Gesellschaft und Konsum. Seit ihrem Studium an der Universität St. Gallen (HSG) befasste sie sich in verschiedenen Funktionen mit Zukunftsthemen, gesellschaftlichem Wandel, Innovation und Veränderungen von Menschen und Märkten. Sie war als Chef-Redaktorin der renommierten Vierteljahresschrift «GDI Impuls» und als Geschäftsführerin der Schweizerischen Vereinigung für Zukunftsforschung (swissfuture) tätig. Im Auftrag namhafter Firmen analysierte sie Trends im Konsumgüter- und Dienstleistungsbereich.

Abstract

Mobile Shopping: What’s next? Das iPhone hat die Welt verändert. Heute ist das SmartPhone ein Massenmedium, das unser Leben bestimmt. Es ist zum Universalwerkzeug geworden, das wir für alles brauchen was wir tun: zum Kommunizieren, Arbeiten, Spielen, Shoppen, Navigieren, Trainieren, Partner suchen, Hausaufgaben machen usw.. Wie geht die Entwicklung weiter, was werden die nächsten Killer-Apps sein, wie werden uns die smarten Dinge von morgen das Leben erleichtern,  wie werden sie uns glücklich machen und wie werden die Kunden mit der hypervernetzten Welt, «Mixed Realities» und smarten Dingen interagieren –  «Hello google, can you help me?» Was sind die kritischen Faktoren, für die nächste Stufe der mobilen Kommunikation?

 

 

Dr. Jana Hofmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Uni Erfurt

 «Medienstress durch Smartphones?»

CV

Jana Hofmann, Dr., Jg. 1979, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Lernen und Neue Medien/Kindheitsforschung an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt. Studium der Politikwissenschaften, Romanistik und Psychologie sowie Medien- und Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Bauhaus-Universität Weimar und der Universidade de Santiago de Compostela (Spanien). Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten (Erfurt, Greifswald, Minho/Portugal) und Referentin für Bildung, Öffentlichkeitsarbeit und Neue Medien im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie in der Thüringer Staatskanzlei. Forschungsschwerpunkte: soziale Kommunikation, Medienintegration, Medienrezeptionsforschung, Medienpädagogik/Lehren und Lernen mit Medien, Wissenschaftstheorie sowie Verfahren und Methoden der empirischen Sozialforschung (mit Fokus auf die Kombination messender und dialogorientierter Verfahren).

Abstract

Die gängigen Stresstheorien lassen sich in marktwirtschaftliche Bedürfnisse nur begrenzt integrieren. Für den Vortrag wird deshalb ein ressourcenorientierter Ansatz fruchtbar gemacht, der menschliches Handeln als “gewinnorientiert” beschreibt und erklärt, wann Menschen und warum von welchen Dingen gestresst sind (beruflich und privat) und: Was das neuerdings (!) mit mobilen Medien zu tun hat. Es wird deutlich gemacht, dass es beides – Stress und auch mobile Medien – schon sehr viel länger gibt. Die Tatsache jedoch, dass Menschen jederzeit, an jedem Ort, mit jedermann und zu jeder Sache kommunizieren können, ist mit einer permanenten Chance verbunden, „Gewinne“ zu erzielen. Werden hier „kritische Punkte“ überschritten, dann kann es zu dem Empfinden kommen, Dinge nicht mehr „bewältigen“ zu können. Es entsteht negativer, im schlimmsten Fall pathologischer Stress. Zum Schluss orientiert sich der Vortrag an progressiven und konstruktiven Lösungen, die langfristig dafür Sorge tragen, dass Menschen (im Beruf und in ihrer Freizeit) handlungsfähig bleiben.

 

 

Tobias Wirth, Head Digital Business bei der Aduno Gruppe & Präsident smama

«Die Mobile-Only-Banken kommen»

CV

Tobias Wirth ist Vorstandsmitglied und Präsident bei smama und Head Digital Business bei der Aduno Gruppe. Als Gründungsmitglied des smama Verbandes und langjähriger Mobile-Experte – mit Stationen in der Digital Produktentwicklung in der Telekom-, Internet- und Finanzindustrie, ist er ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Digital Business Transformation und Mobile Services mit Schwerpunkt M-Commerce und M-Banking. Er hat in den letzten Jahren verschiedene Projekte und Apps mit Swisscom, MasterCard, Detailhändlern und Banken im Bereich Digital Commerce, NFC und Mobile Payment realisiert und bringt spezifische Marktkenntnisse von Payment und Banking-Apps mit. Ausserdem ist Tobias Wirth Dozent an der ZHAW und HWZ und Initiant der smama M-Commerce Maturity Index Studie, welche zusammen mit der ZHAW herausgegeben wird.

Take Aways

Takeway #1: Technologie und Nutzerverhalten sind entscheidende Treiber für diese Angebote

Takeway #2: UX, Agilität und Kosten sind zentrale Erfolgsfaktoren

Takeway #3:  Mobile-Only funktioniert

 

 

Raoul Stöckle, Gründer und Partner von smide

 «eBike Sharing mittels Mobile App»

CV

Nach seiner Karriere bei einem renommierten Beratungsunternehmen und verschiedenen Top-Management Positionen in etablierten Unternehmen, startete Raoul Stöckle eine Reihe von Startups auf (Äss-Bar, Ecotricity, Napro u.a.). Heute liegt sein Fokus auf disruptiven Innovationen im Bereich der urbanen Mobilität. smide – das weltweit erste stationslose E-Bike-Sharing – wurde 2016 gegründet und hat eine außergewöhnliche Markttraktion, die bereits den Alltag tausender Kunden verändert. Raoul besitzt einen Doktortitel in Physik der ETH Zürich, einen MSc mit Auszeichnung in Analytik der Universität Kent (UK) und einen MBA der INSEAD (Frankreich/Singapur).

Abstract

Stau, Abgas, Lärm und übervolle Trams – viele Städte stehen kurz vor dem Verkehrskollaps. Die Zeit drängt für innovative Lösungen im urbanen Nahverkehr. In Zürich gibt’s mit smide das weltweit erste stationslose E-Bike Sharing: Potential für die überfällige Disruption oder nur eine interessante Modeerscheinung? Klar ist, das digitale Zeitalter hält auch im Stadtverkehr Einzug. Dank smarten E-Bikes und zugehöriger App ist man am Schnellsten am Zielort – und hat Spass dabei.

 

 

Walter Heutschi, ex-CEO Swisscom Mobile / Mr. Natel,

«Rückblick auf die Geschichte der Schweizer Mobilkommunikation»

 

CV

Heutschi war 27 Jahre für die PTT respektive die Swisscom tätig. 1989 führte er die PTT-Gruppe Spezialsysteme, der die Aufgaben Internationales und Mobiltelefon zugeordnet wurden. Heutschi verantwortete die Einführung der Mobilnetze Natel (Nationales Autotelefonnetz), 1978 Natel A, 1983 Natel B und 1987 Natel C und schliesslich das Digitalnetz D massgeblich massgeblich. 1998 entstand die Swisscom, deren Mobilsparte Heutschi als CEO führte. Heutschi spielte auch international bei der Entwicklung des Mobilfunkstandards GSM inklusive SMS eine wichtige Rolle und er gilt als Vater der Prepaid-Karte. Frühzeitig erkannte er die Bedeutung von Roaming, der Abrechnung von Mobilfunkgesprächen zwischen verschiedenen Netzbetreibern auf der ganzen Welt. 2000 schied Walter Heutschi bei Swisscom aus und übernahm per Management Buyout deren Tochter Comfone AG und gründete die Togewa Holding AG als Muttergesellschaft. In diesen Firmen ist er im Verwaltungsrat. Walter Heutschi kümmert sich heute vor allem um seinen Kongresszentrum- und Hotel-Komplex Balsthal. Er hält Masters in Electrical Engineering und Business Administration.

Abstract

Walter Heutschi unterhält sich mit Fritz Reust und blickt zurück auf die interessante Geschichte der Schweizer Mobilkommunikation.

 

 

Sichern Sie jetzt Ihr Ticket! Der Event ist für smama-Mitglieder und ihre Gäste kostenlos, ansonsten kostet ein Ticket 250 CHF.

Hier gehts zur Anmeldung.

 

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Details

Datum:
2. Oktober 2018

Veranstaltungsort

GDI Gottlieb Duttweiler Institute
Langhaldenstrasse 21
Rüschlikon, 8803 Schweiz
+ Google Karte
Website:
http://www.gdi.ch/